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Ergänzungsneubau des Finanzamtes Oranienburg ausgezeichnet

Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) wurde für den Ergänzungsneubau des Finanzamtes Oranienburg vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Der BLB freut sich sehr über den gemeinsamen Erfolg mit der Planungsgemeinschaft De Zwarte Hond aus Köln und Rotterdam sowie die Wiewiorra Hopp Schwark Architekten aus Berlin. Die feierliche Preisübergabe fand am 16. September 2021 in der Orangerie im Neuen Garten in Potsdam statt.

Das denkmalgeschützte Gelände stellte große Herausforderungen an die Architekten und Planer.  Angrenzend an die Gedenkstätte Sachsenhausen nutzte das Oranienburger Finanzamt bereits das sogenannte „T-Gebäude“. Hier war während des Nazi-Terrors die zentrale SS-Verwaltungs- und Führungsbehörde für alle Konzentrationslager untergebracht. Der Neubau sollte sich deutlich absetzen, aber sensibel und respektvoll mit der Geschichte des Ortes umgehen.

Der pragmatische Umgang mit dem Bestandsgebäude als Sitz des Finanzamtes und der Stiftung brandenburgischer Gedenkstätten sowie die gleichzeitige Nutzung als Gedenkstätte inspirierte zur Frage der weiterreichenden Deutung von Ort und Raum. Geschichte wurde nicht inszeniert, sondern dezent erlebbar gemacht. Der Entwurf bricht auf vielfältige Weise mit seiner Umgebung. Die geschnittene und verzerrte Außenfassade zeigt das Prinzip der Brüche ebenso wie die Segmentierung und Verdrehung der Baukörper. Parallel verlaufende waagerechte Linien werden scheinbar aufgehoben. Außerdem steht die dreigliedrige äußerliche Erscheinung im Widerspruch zur Zweigeschossigkeit des Gebäudes. Der Entwurf setzt also bewusst unscharfe oder mehrdeutige Richtungen und Zusammenhänge.

Weiter wurden erstmalig die Vorgaben der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg basierend auf dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ des Bundes im Silberstandard umgesetzt.

Der BDA lobt auf Bundes- und Landesebene sowie in vielen Städten und Kreisen regelmäßig rund 50 Preisverfahren aus. Aufgrund der Pandemie wurde die Übergabe im vergangenen Jahr abgesagt und in den September 2021 verschoben.

Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) wurde für den Ergänzungsneubau des Finanzamtes Oranienburg vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Der BLB freut sich sehr über den gemeinsamen Erfolg mit der Planungsgemeinschaft De Zwarte Hond aus Köln und Rotterdam sowie die Wiewiorra Hopp Schwark Architekten aus Berlin. Die feierliche Preisübergabe fand am 16. September 2021 in der Orangerie im Neuen Garten in Potsdam statt.

Das denkmalgeschützte Gelände stellte große Herausforderungen an die Architekten und Planer.  Angrenzend an die Gedenkstätte Sachsenhausen nutzte das Oranienburger Finanzamt bereits das sogenannte „T-Gebäude“. Hier war während des Nazi-Terrors die zentrale SS-Verwaltungs- und Führungsbehörde für alle Konzentrationslager untergebracht. Der Neubau sollte sich deutlich absetzen, aber sensibel und respektvoll mit der Geschichte des Ortes umgehen.

Der pragmatische Umgang mit dem Bestandsgebäude als Sitz des Finanzamtes und der Stiftung brandenburgischer Gedenkstätten sowie die gleichzeitige Nutzung als Gedenkstätte inspirierte zur Frage der weiterreichenden Deutung von Ort und Raum. Geschichte wurde nicht inszeniert, sondern dezent erlebbar gemacht. Der Entwurf bricht auf vielfältige Weise mit seiner Umgebung. Die geschnittene und verzerrte Außenfassade zeigt das Prinzip der Brüche ebenso wie die Segmentierung und Verdrehung der Baukörper. Parallel verlaufende waagerechte Linien werden scheinbar aufgehoben. Außerdem steht die dreigliedrige äußerliche Erscheinung im Widerspruch zur Zweigeschossigkeit des Gebäudes. Der Entwurf setzt also bewusst unscharfe oder mehrdeutige Richtungen und Zusammenhänge.

Weiter wurden erstmalig die Vorgaben der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg basierend auf dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen“ des Bundes im Silberstandard umgesetzt.

Der BDA lobt auf Bundes- und Landesebene sowie in vielen Städten und Kreisen regelmäßig rund 50 Preisverfahren aus. Aufgrund der Pandemie wurde die Übergabe im vergangenen Jahr abgesagt und in den September 2021 verschoben.