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Brandenburgischer Baukulturpreis für das Amtsgericht Königs Wusterhausen

Foto: Maro Niemann BLB
Foto: Maro Niemann BLB

Auszeichnung für die Modernisierung und Erweiterung des Amtsgerichts Königs Wusterhausen

Am 22. Oktober 2021 erhielt der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) den Brandenburgischen Baukulturpreis 2021 für das Gebäudeensemble Amtsgericht Königs Wusterhausen. Es ist ein gemeinsamer Erfolg mit dem Architekturbüro Abelmann Vielain Pock Architekten BDA. Die feierliche Preisverleihung fand in der Reithalle A des Hans Otto Theaters statt und wurde zusätzlich als Livestream übertragen. Die Ausstellung ist anschließend öffentlich für eine Woche in der Bundesstiftung Baukultur, Schiffbauergasse 3 in Potsdam zu sehen und digital auf www.baukultur-brandenburg.de.

Als Begründung heißt es auf der Website der Brandenburgischen Architektenkammer: „Das erweiterte Ensemble des Amtsgerichtes Königs Wusterhausen steht in vielerlei Hinsicht für ein hohes Maß an Baukultur: neben der genannten Unterschutzstellung beeindruckt vor allem die Qualität der offensichtlich im Dialog zwischen Planenden, Bauherrschaft und Nutzern getroffenen Entscheidungen auf allen Ebenen.

Die sensible, städtebauliche Einpassung des großen Bauvolumens verzichtet auf jegliche ikonische Attitüde und bereichert den öffentlichen Raum durch eine sorgfältige Detaillierung der Fassaden. Die gut proportionierten und in Bezug auf die Repräsentation eines demokratischen Rechtsstaates sehr bewusst arrangierten neuen Räume lassen hochkomplexe und notwendige Sicherheitseinrichtungen dezent in den Hintergrund treten.

Gut platzierte Möblierungen unterstützen ein fein ausgewogenes Verhältnis von Vertraulichkeit und Öffentlichkeit in der Fügung der Räume. Nicht zuletzt baut die Materialwahl und die Behandlung der Oberflächen Bezüge zwischen Alt und Neu auf, ohne die Schichten der Geschichte zu verwischen.“

Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble, bestehend aus Amtsgerichtsgebäude und Gefängnisgebäude mit Beamtenhaus, wurde komplett saniert und energetisch ertüchtigt. Um den erhöhten Raumbedarf abzudecken, wurde neben der Sanierung der Bestandsgebäude ein Erweiterungsbau im Passivhausstandard gebaut. Besonders herausfordernd war die Unterbringung der benötigten weiteren Gerichtssäle und Büroräume auf der klein bemessenen Grundstücksfläche unter Berücksichtigung der beiden Bestandsgebäude.

Der Neubau ist vollkommen barrierefrei. Nicht nur Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können sich in den Gebäuden ohne Hindernisse bewegen. Es finden sich auch taktile Informationsfelder, die Personen mit eingeschränkter visueller Wahrnehmung einen barrierefreien Zutritt gewährleisten.

Das Amtsgericht Königs Wusterhausen mit seiner Zuständigkeit auch für sämtliche Verfahren rund um den Großflughafen BER wird nunmehr allen neuesten technischen Anforderungen gerecht.

Der Brandenburgische Baukulturpreis wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Brandenburgischen Architektenkammer (BA) und der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) ausgelobt und an ein ganzheitlich geplantes und ausgeführtes Bauwerk oder Ensemble im Land Brandenburg vergeben. Der Preis ist dotiert mit insgesamt 21.000 Euro.

Brandenburgische Architektenkammer: https://www.ak-brandenburg.de/content/amtsgericht-k%C3%B6nigs-wusterhausen
Portfolio zum Amtsgericht Königs Wusterhausen: https://blb.brandenburg.de/blb/de/unternehmen/baumanagement/amtsgericht-koenigs-wusterhausen/

Auszeichnung für die Modernisierung und Erweiterung des Amtsgerichts Königs Wusterhausen

Am 22. Oktober 2021 erhielt der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) den Brandenburgischen Baukulturpreis 2021 für das Gebäudeensemble Amtsgericht Königs Wusterhausen. Es ist ein gemeinsamer Erfolg mit dem Architekturbüro Abelmann Vielain Pock Architekten BDA. Die feierliche Preisverleihung fand in der Reithalle A des Hans Otto Theaters statt und wurde zusätzlich als Livestream übertragen. Die Ausstellung ist anschließend öffentlich für eine Woche in der Bundesstiftung Baukultur, Schiffbauergasse 3 in Potsdam zu sehen und digital auf www.baukultur-brandenburg.de.

Als Begründung heißt es auf der Website der Brandenburgischen Architektenkammer: „Das erweiterte Ensemble des Amtsgerichtes Königs Wusterhausen steht in vielerlei Hinsicht für ein hohes Maß an Baukultur: neben der genannten Unterschutzstellung beeindruckt vor allem die Qualität der offensichtlich im Dialog zwischen Planenden, Bauherrschaft und Nutzern getroffenen Entscheidungen auf allen Ebenen.

Die sensible, städtebauliche Einpassung des großen Bauvolumens verzichtet auf jegliche ikonische Attitüde und bereichert den öffentlichen Raum durch eine sorgfältige Detaillierung der Fassaden. Die gut proportionierten und in Bezug auf die Repräsentation eines demokratischen Rechtsstaates sehr bewusst arrangierten neuen Räume lassen hochkomplexe und notwendige Sicherheitseinrichtungen dezent in den Hintergrund treten.

Gut platzierte Möblierungen unterstützen ein fein ausgewogenes Verhältnis von Vertraulichkeit und Öffentlichkeit in der Fügung der Räume. Nicht zuletzt baut die Materialwahl und die Behandlung der Oberflächen Bezüge zwischen Alt und Neu auf, ohne die Schichten der Geschichte zu verwischen.“

Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble, bestehend aus Amtsgerichtsgebäude und Gefängnisgebäude mit Beamtenhaus, wurde komplett saniert und energetisch ertüchtigt. Um den erhöhten Raumbedarf abzudecken, wurde neben der Sanierung der Bestandsgebäude ein Erweiterungsbau im Passivhausstandard gebaut. Besonders herausfordernd war die Unterbringung der benötigten weiteren Gerichtssäle und Büroräume auf der klein bemessenen Grundstücksfläche unter Berücksichtigung der beiden Bestandsgebäude.

Der Neubau ist vollkommen barrierefrei. Nicht nur Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können sich in den Gebäuden ohne Hindernisse bewegen. Es finden sich auch taktile Informationsfelder, die Personen mit eingeschränkter visueller Wahrnehmung einen barrierefreien Zutritt gewährleisten.

Das Amtsgericht Königs Wusterhausen mit seiner Zuständigkeit auch für sämtliche Verfahren rund um den Großflughafen BER wird nunmehr allen neuesten technischen Anforderungen gerecht.

Der Brandenburgische Baukulturpreis wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Brandenburgischen Architektenkammer (BA) und der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) ausgelobt und an ein ganzheitlich geplantes und ausgeführtes Bauwerk oder Ensemble im Land Brandenburg vergeben. Der Preis ist dotiert mit insgesamt 21.000 Euro.

Brandenburgische Architektenkammer: https://www.ak-brandenburg.de/content/amtsgericht-k%C3%B6nigs-wusterhausen
Portfolio zum Amtsgericht Königs Wusterhausen: https://blb.brandenburg.de/blb/de/unternehmen/baumanagement/amtsgericht-koenigs-wusterhausen/